Brautpaar

Hochzeit planen: die besten Tipps für deine Traumhochzeit

Wir sagen JA! die Hochzeit deiner Träume

Blog-Beitrag von in-online.ch / Autorin: Steffi Hidber

Du hast ja gesagt zum Ja sagen? Herzlichen Glückwunsch! Wer sich entschlossen hat, seine Liebe ganz offiziell zu besiegeln, ist – allen Unkenrufen zum Trotz – noch immer in guter Gesellschaft: In der Schweiz wurde alleine 2016 über 41 Tausend mal geheiratet. Wir haben uns schlau gemacht, damit der «schönste Tag im Leben» auch bei dir traumhaft wird. Die gute Nachricht schon mal vorab: Einem wunderschönen Hochzeitsfest steht selbst ein kleines Budget nicht im Weg!

Kaum steht fest, dass geheiratet wird, stellen sich den meisten Paaren Fragen über Fragen. Wann soll geheiratet werden? Wer soll dabei sein? Die Kleidung, das Essen, die Blumen, die Musik… Fest steht, dass man nie zuvor so viele Möglichkeiten hatte, sein Hochzeitsfest ganz individuell zu planen. Was man in den letzten Jahren deutlich gesehen hat: Das klassische Riesenfest in Weiss hat allmählich ausgedient. Besonders angesagt sind derzeit Hochzeitsfeste im «Vintage»-Stil, mit Rockabilly-Deko oder auch mit aufgeräumtem Design-Touch. Individualität wird definitiv gross geschrieben – auch beim Heiraten.

 

Las Vegas, Luxushotel oder doch das schlichte Gartenfest?

Regina Young von Pinwheel Events bestätigt den Trend des «individualisierten» Hochzeitsfestes – und sieht darin auch eine Bestätigung ihres Wunschberufes. Denn so gross die Freiheit geworden ist bei der Gestaltung des Hochzeitsfestes, so schwierig ist es auch geworden, sein «perfektes» Fest masszuschneidern. «Viele Paare wünschen sich ein rustikales, natürliches Setting für ihr Fest – zum Beispiel auf einem Weingut, auf einem schönen Bauernhof oder in einem Schlossgarten». Stark im Kommen seien bei der Gestaltung der Feier historische Elemente, wie eine Hochzeit im Stil der 1920er-Jahre.

«Do It Yourself ist auch beim Heiraten ein Thema. Da macht das Brautpaar (und manchmal auch die Gäste!) von der Einladung über die Deko bis hin zu den Give-Aways alles selbst. Allgemein kann ich bestätigen, dass elegante Feste zwar absolut in sind… dass diese aber in einem modernen, stimmigeren Rahmen stattfinden als früher.» Entspannt sollte es für das Brautpaar auf jeden Fall sein. Und ein Hochzeitsfest kann durchaus in der LieblingsBergbeiz oder Badeanstalt stattfinden – insbesondere, weil beliebte Locations wie Seerestaurants oder Landhotels oft bereits ein bis zwei Jahre vorher ausgebucht sind – aber auch an exotischeren Destinationen, die dank des starken Frankens oft auch trotz Reisekosten für die Gäste extrem interessant sein können.

 

Genau so sind wir: Die Zeremonie nach Mass

Die Planung aller Details ist wichtig. Doch noch wichtiger ist eigentlich der Akt selbst: das Heiraten. Für viele Paare ist eine kirchliche Trauung noch immer von grosser Bedeutung. Wer jedoch keine religiöse Zeremonie möchte, den Bund des Lebens aber trotzdem mit einer etwas stimmigeren Zeremonie als «bloss» auf dem Standesamt feiern will, kann heute problemlos auch ein ganz eigenes, massgeschneidertes Ritual planen – oder planen lassen. Freie Trauungen oder Trauungszeremonien sind eine beliebte Art, das Hochzeitsfest sehr persönlich zu gestalten. Manchmal lassen sich sogar rhetorisch bewandte Zeremonienmeister im Freundeskreis oder in der Familie finden!

 

Die wichtigsten Hochzeits-Do’s und Dont’s

DO’S

  • Das Hochzeitsfest nicht für Familie und Freunde planen, sondern für sich selbst. Deine Wünsche sollen in Erfüllung gehen – und nicht die deiner Grossmutter!
  • Ein Budget definieren und sich daran halten… aber sei darin grosszügig. Lieber weniger Gäste einladen, diesen dafür erlauben, eine Begleitung mitzunehmen, die du allenfalls (noch) nicht persönlich kennst.
  • Sich selbst treu sein. Wenn du Grillfeste und Countrymusik liebst, solltest du das nicht plötzlich gegen Walzer und Streichquartett austauschen. Spiele also lieber keine Rolle, sondern dich selbst.

 

DON’TS

  • Exfreunde oder andere potenzielle «Unruhestifter» ans Fest einladen. Umgebe dich mit Menschen, die sich zu 100% für dich freuen. Und ja, das gilt selbst für Familienmitglieder!
  • Die Manieren vergessen. Jeder Glückwunsch und jedes (noch so kleine Geschenk) verdient eine handgeschriebene Dankeskarte, möglichst bald nach der Hochzeit.
  • Sich für ein rauschendes Hochzeitsfest verschulden. Gestalte lieber ein stimmiges Fest im kleineren Rahmen als mit Geldsorgen in die Ehe zu starten. Es gibt auch tolle Dinge, die man sich in den gemeinsamen Jahren danach leisten kann.

 

Nützliches aus dem Web

Von der Anmeldung beim Standesamt bis hin zur Sitzordnung: Im Internet gibt es eine Fülle von richtig guten, klar strukturierten Checklisten und Budgetplanern, damit die Hochzeit – ob für zehn oder 200 Personen – möglichst stressfrei über die Bühne geht. Hier einige gute Seiten für DIY-Wedding Planner:

beobachter.ch

swisswedding.ch

heiraten.ch

hochzeitsplanung.ch

 

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