Abfall

Recycling: Alles zum Thema Abfall trennen & entsorgen

Abfall richtig trennen & entsorgen

Blog-Beitrag von in-online.ch / Autorin: Marianne Siegenthaler

Die Wiederverwertung von Altstoffen schont nicht nur Ressourcen, die Separatsammlung bringt auch der Umwelt zahlreiche Nutzen. Die Schweizerinnen und Schweizer gelten als Sammelweltmeister, denn die Sammelquote beträgt beim Altpapier 91 %, beim Glas 96 %, beim Alu 92 % und bei den PET-Flaschen 82 %. Trotzdem gibt es noch viel zu tun, denn auch heute landen immer noch zu viele wiederverwertbare Stoffe im Abfall. Dies gilt auch für Bioabfall, also all die organischen Reste wie Rüstabfall, Eierschalen, Kaffeesatz oder Speisereste, aber auch Laub oder Rasenschnitt. Dabei könnte man daraus wertvolles Biogas oder organische Düngemittel gewinnen. Es lohnt sich also, auch diese Abfälle regelmässig im grünen Bioabfallcontainer für die Abholung bereitzustellen. Was kann man sonst noch tun? «Um die Umweltbelastung weiter zu senken, muss vermehrt am Anfang der Produktionskette und bei den Konsummustern angesetzt werden», schreibt das BAFU auf seiner Hompage. Konkret heisst das: Wir müssen weniger Abfall produzieren – und wenn, dann muss dieser richtig entsorgt werden. 

 

Trennen und entsorgen

Dass Abfall sauber getrennt werden muss, damit er recycelt werden kann, leuchtet ein. Und bei Altpapier, Glas & Co. ist das auch kein Problem. Wohin aber mit den Sonderabfällen wie Leuchtstoffröhren, Batterien oder Farben und Lacken? Da gilt grundsätzlich die Regel: Dort, wo du die Produkte gekauft haben, kannst du den daraus entstandenen Sonderabfall auch wieder entsorgen. Hersteller und Handel sind per Gesetz zur Rücknahme von Sonderabfällen von privaten Endverbrauchern verpflichtet. Im Zweifelsfall gibt die Gemeindeverwaltung Auskunft. Nach wie vor Handlungsbedarf besteht jedoch beim Littering. Hier geht immer noch zu viel verloren, weil der Abfall im öffentlichen Raum einfach achtlos weggeworfen wird.

Tipp: Relativ neu ist die Möglichkeit, Plastikabfälle wie Waschmittelflaschen, Shampoobehälter etc. bei Grossverteilern zu entsorgen.

 

Vermeiden und wiederverwenden

Nimm einen Korb oder eine Tasche mit zum Einkaufen, wähle wenn möglich, Nachfüllpackungen und verzichte, wo immer es geht, auf Plastikverpackungen. Gerade bei vielen Früchten und Gemüsen ist das Plastiksäckli überflüssig, weil die Natur mit der Schale schon für eine gute Verpackung gesorgt hat. Auch auf Mineralwasser aus PET-Flaschen kann man in der Schweiz gut verzichten, denn Trinkwasser aus dem Wasserhahn wird in der Schweiz nicht bloss streng überwacht und kontrolliert, es muss überdies hohen Qualitätsanforderungen entsprechen. Eine PET-Flasche zerfällt erst in 450 Jahren, und Plastik wird praktisch gar nicht vollständig abgebaut. 

Tipp: Viele Dinge lassen sich weiterverwenden, so beispielsweise Kaffeesatz als Dünger für Topfpflanzen. Einfach 1–2 Esslöffel Kaffeesatz in die Blumenerde mischen, das reichert die Erde mit wichtigen Nährstoffen an.

 

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